Risikolebensversicherung kurz erklärt

Die Risikolebensversicherung ist eine besondere Art der Lebensversicherung. Im Falle des Ablebens der versicherten Person erbringt diese Versicherung vereinbarte Leistungen an die Hinterbliebenen oder gesondert als Empfänger bestimmten natürlichen oder juristischen Personen. Während des Versicherungszeitraums zahlt der Versicherungsnehmer einen Einmalbetrag oder monatliche Beiträge zur Versicherung. Verstirbt die versicherte Person innerhalb des Versicherungszeitraumes, wird die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Endet der Versicherungszeitraum, ohne dass der Versicherungsfall eingetreten ist, erfolgt, anders als beispielsweise bei der Kapitallebensversicherung, keine Zahlung durch die Versicherung.

Formen der Risikolebensversicherung

Bei der Risikolebensversicherung werden zwei Formen unterschieden:
Risikolebensversicherungen mit konstanter Versicherungssumme und
Risikolebensversicherungen mit fallender Versicherungssumme.
Der Unterschied zwischen den beiden Formen ergibt sich aus der Höhe der Versicherungssumme. In der ersten Variante bleibt diese über die gesamte Versicherungsdauer gleich. Bei der zweiten Form verringert sich die Versicherungssumme mit Ablauf von vorher festgelegten Zeiträumen.

Lebensversicherung Himmelsschreiber Foto: fotolia.com © fotomek

Die Wahl der richtigen Form der Risikolebensversicherung ist abhängig von dem abzusichernden Risiko. Steht beim Abschluss der Risikolebensversicherung die Absicherung des Ausfalls des Hauptverdieners im Vordergrund, sollte eine Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme gewählt werden. Steht die Absicherung eines Darlehens im Fokus, eignet sich die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme, die sich der Höhe der Restschuld anpasst, besser. Jedoch sollte die Entscheidung für eine fallende Risikolebensversicherung gut durchdacht sein.

Die Risikolebensversicherung wird im Volksmund auch gerne als Hinterbliebenversorgung bezeichnet. Sie eignet sich vornehmlich zur Absicherung des oder der Hauptverdiener einer Familie als Schutz vor dem Einnahmeausfall bei dessen oder deren Ableben. Ebenso eignet sich die Risikolebensversicherung – hier die Form mit fallender Versicherungssumme – zur Absicherung eines Darlehens, zum Beispiel beim Hausbau, um das Risiko des Ablebens eines Hauptverdieners während der Laufzeit des Darlehens abzusichern.

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